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Unser Gehirn braucht jeden Tag eine große Menge Traubenzucker (Glucose), um gut funktionieren zu können. Wäre es dann nicht prima, viele Süßigkeiten zu essen? Aus diesen wird schließlich schnell Traubenzucker freigesetzt.

Doch es ist paradox. Gerade aus eigener Erfahrung wissen wir, dass die leckeren Süßigkeiten uns eher träge und müde machen, statt für einen klaren Kopf zu sorgen. Und ganz nebenbei wachsen unsere Hüftpolster an. Wieso ist das eigentlich so?

Um es verstehen zu können, sollten wir uns zwei Zahlen näher anschauen:

140 Gramm Traubenzucker – das ist die Menge, die unser Gehirn täglich braucht. Und das ist richtig viel! Es entspricht dem Zuckergehalt von etwa 3 Tafeln Schokolade.

5 Gramm Traubenzucker – das ist die Menge, die unser gesamtes Blut enthält. Aber das ist doch sehr wenig, oder? Genau, ein ordentlicher Schluck Softdrink enthält schon so viel….

In diesem Größenunterschied steckt das Problem! Der Traubenzuckergehalt im Blut, auch Blutzuckerspiegel genannt, wird von unserem Körper nämlich in sehr engen Grenzen gehalten.

Zu wenig Zucker führt sofort zu einem Leistungsabfall, aber auch zu viel Zucker ist schädlich. Doch was bedeutet „zu viel Zucker“? Bereits die doppelte Menge, also 10 Gramm im Blut, wären schädlich. Unser Körper steuert schnell gegen, um den Blutzuckerspiegel abzusenken. Beim fünffachen, also 25 Gramm Zucker im Blut, laufen wir schließlich schon Gefahr, bewusstlos zu werden.

Das Problem mit den Süßigkeiten ist also nicht der Zucker an sich, sondern dass wir kurz nach dem Genuss der Süßigkeiten viel zu viel Zucker auf einmal im Blut haben.

Der Zucker wird daher schnell aus dem Blut entfernt (durch das Hormon Insulin) und zu Fett umgewandelt und in Fettzellen eingelagert. Dummerweise kann das Fett später nicht mehr zu Zucker umgewandelt werden. Das ist also leider eine Einbahnstraße, die unsere Hüftpolster anwachsen lässt! Fettsäuren können nur in den Muskelzellen zur Energiegewinnung verbrannt werden, nicht aber im Gehirn, welches dringend auf Traubenzucker angewiesen ist.

Ok, das erklärt, warum Süßigkeiten nicht sinnvoll sind, um uns mit Traubenzucker zu versorgen. Aber wie kommt unser Gehirn dann an genügend Zucker?

Der Trick ist es, unseren Körper mit Kohlenhydraten zu versorgen, aus denen er nach Bedarf selbst Traubenzucker herstellen kann. Ein solches Kohlenhydrat ist die Stärke, welche in einer ausgewogenen Ernährung über Kartoffeln, Vollkornbrot oder Naturreis enthalten sein kann. Weil aus der Stärke nur langsam Zucker freigesetzt wird, ist das nicht nur die bessere Art, unser Gehirn zu versorgen – wir sind nach solch einer Mahlzeit auch viel länger gesättigt.

Unser Tipp lautet daher: Kohlenhydrate sollten wir zuführen, aber möglichst in Form von komplexen Kohlenhydraten wie Stärke und nicht in Form von Zucker. Das ist gut fürs Gehirn und für die Hüften!

 

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