1234Fit - Gesund abnehmen ohne Diät !
1234Fit - Gesund abnehmen ohne Diät !

Mein persönlicher Erfahrungsbericht

Einen Einblick in meine Erfahrungen zu den Themen Abnehmen, Diäten und Fitness, und was mich inspiriert hat, eine neue Methode zu entwickeln, lesen Sie in diesem Erfahrungsbericht.

Wie der Teufelskreis begann

 

Bei einer Körpergröße von 1,75 cm sollte ich als Mann etwa 65 bis 70 kg wiegen, dann hätte ich 'Normalgewicht'. Mit Anfang 30 entfernte sich das tatsächliche Gewicht leider immer mehr von diesem Bereich, da ich mich nicht um gesunde Ernährung oder genügend Bewegung kümmerte. Zum Glück verteilte sich das überschüssige Fett gleichmäßig an meinem Körper. Daher empfand ich das Übergewicht am Anfang als nicht besonders störend. Mit 78 kg, also rund 10 kg Übergewicht, sah ich in Kleidung noch relativ schlank aus. Nur wenn ich am Strand war und meinen Körper ohne Hemd und Pulli zeigte, dann war es mir unangenehm.

 

Aber bei diesem Gewicht blieb es nicht. Mit Ende 30 hatte ich 87 kg erreicht, was einem Übergewicht von 20 kg entsprach. Ich vermied es, mich mit entblößtem Oberkörper in der Öffentlichkeit zu zeigen. Schwimmbäder, Saunen oder gemeinsame Umkleiden mied ich. Ich schämte mich im Sommer im T-Shirt für meinen dicken Bauch.

 

Diäten, Trainings und Jo-Jo-Effekt

 

Gesundheitlich wirkte sich das Übergewicht deutlich aus. Die Blutwerte waren schlecht, ich geriet schnell außer Puste und bekam Kreislaufprobleme. Mein Blutdruck war deutlich erhöht, was sich auch am Platzen von Äderchen in den Augen zeigte. Wenn dieser 'Warnschuss' im Spiegel nicht aufgetreten wäre, hätte ich vermutlich weiter zugenommen. Aber die roten Augen, die ja leider ein bis zwei Wochen lang zu erkennen sind, waren mir beruflich gesehen unangenehm und ich musste handeln.

 

So schaute ich, welche Diät gerade in Mode war und welches Training dazu empfohlen wurde. Um das Ganze möglichst schnell hinter mich zu bringen, achtete ich sehr darauf, wie schnell man angeblich abnehmen konnte. 3 kg in einer Woche? 5 kg in einer Woche? Das hörte sich doch gut an. Ich müsste nur 1 bis 2 Monate durchhalten und schon wäre mein Problem gelöst. So schnell ging es nicht, aber nach 3 Monaten Quälerei hatte ich 10 kg weniger auf der Waage.

 

Mit Disziplin gelang es mir, den Zeitraum, bis ich mein altes Übergewicht von 20 kg wieder hatte, auf 1 bis 1,5 Jahre zu strecken. Dann fing ich die nächste Diät an, wenn sich wieder geplatzte Äderchen im Spiegel zeigten. In den folgenden Jahren habe ich diese Jo-Jo-Diäten kombiniert mit Trainings - Jogging oder Fitnessstudio bis zum Muskelkater - in unterschiedlichen Varianten mehrfach gemacht.

 

Die späte Erkenntnis

 

Erst mit 50 Jahren fragte ich mich, wie ich allen Ernstes auf Diäten und Trainings vertrauen konnte, die 3 bis 5 Kilo Gewichtsreduktion pro Woche versprachen. Bei einem Höchstgewicht von 87 kg bedeutet eine Abnahme von 5 kg pro Woche, dass ich nach spätestens 2 Monaten (5 kg mal 8 Wochen = 40 kg) mausetot wäre. Bei 3 kg pro Woche nach 3 Monaten. Das sind keine Diäten, das ist Verhungern!

 

Aber weil man weiß, dass die Quälerei nicht lange auszuhalten ist, möchte man diesen Angeboten glauben. Je mehr Kilos zu verlieren sind, um so attraktiver. Man muss jedoch auch den Zeitraum im Blick haben.

 

Prüfen Sie sich selbst anhand folgenden Beispiels. Was wäre Ihnen lieber?

  • Eine Methode, mit der Sie in einem halben Jahr 20 Kilo abnehmen?
    (Meine Meinung: das wäre ok für mich.)
  • Oder eine Methode, bei der Sie durchschnittlich pro Woche 0,75 kg abnehmen?
    (Meine Meinung: Das klingt nach sehr wenig.)

Wenn Sie nachrechnen, merken Sie, dass beides auf das Gleiche hinausläuft.

 

Ein eigener Weg, eine neue Methode musste her

 

Es war höchste Zeit umzudenken. Wenn ich durstig bin, dann vertraue ich meinem Körper ja auch. Ich prüfe nicht, ob ich schon genug Wasser für den Tag getrunken habe. Natürlich trinke ich spätestens dann etwas, wenn ich durstig bin! Warum sollte es mit dem Hungergefühl anders sein? Wären wir nicht schon längst als Mensch ausgestorben, wenn unser Körper so fehlerhaft funktionieren würde?

 

Übergewicht ist ja nicht das eigentliche Problem, sondern nur ein Symptom. Die Ursache ist hinlänglich bekannt: Schlechte Ernährung und mangelnde Bewegung führen dazu, dass wir nicht fit sind und Fett ansetzen. Wenn ich mich vernünftig ernähre, dann kann ich mich auch satt essen. Das besagt zumindest die Theorie. Stimmt das aber auch?

 

Mein erster Schritt: Gesunde Ernährung

 

Ich entschied mich, meine Ernährung umzustellen. Ich las mich in das Thema Ernährung ein und fing an, mich besser zu ernähren. Ganz ohne Ziel, mein Gewicht zu reduzieren.

 

Nach ein paar Wochen fühlte ich mich besser. Ich war geistig aktiver und aufmerksamer. Aber abgenommen hatte ich nicht. Dennoch war ich zufrieden. Jeden Tag aß ich, bis ich satt war. Morgens, mittags, abends - es spielte keine Rolle. Hungergefühl war aus meinem Leben gestrichen, ohne dass ich Gewicht zulegte.

 

Lust auf Bewegung kam ganz von selbst

 

Als ich bemerkte, dass ich auch gerne körperlich aktiver wäre, dachte ich zuerst daran, vielleicht zu joggen oder ins Fitnessstudio zu gehen. Dazu hätte ich aber meinen 'inneren Schweinehund' überwinden müssen. Also ließ ich es bleiben. Ich erinnerte mich, dass man mich als Kind nicht zwingen musste, mich zu bewegen. Was mir Spaß machte, tat ich einfach. Warum sollte das im Alter über 50 nicht genauso funktionieren?

 

Ich probierte einfach etwas aus, worauf ich mich freute. Es war Klettern in der Halle, mein Sohn hatte mich im Urlaub dazu überredet, mit ihm einen Kurs zu machen. Völlig ohne Ehrgeiz oder das Ziel, Kalorien zu verbrennen. Es machte einfach nur Spaß.

 

Keine Rückenschmerzen und plötzlich weniger Gewicht

 

Nach ein paar mal Klettern waren meine Rückenschmerzen, die ich zuvor gelegentlich hatte, plötzlich weg. Und irgendwann war es soweit - meine Waage zeigte ein Kilo weniger an. Nach über einem Monat seit der Ernährungsumstellung klingt dies wie nichts. Aber ich musste mich ja nicht quälen. Im Gegenteil, mir ging es besser als je zuvor.

 

Der positive Teufelskreis

 

Langsam baute ich Muskelmasse auf. Durch den höheren Grundumsatz der Muskeln verbrauchte ich ganz von selbst mehr Kalorien. Die Gewichtsreduktion nahm zu, jetzt nahm ich pro Woche ein Kilogramm ab. Ohne zu hungern. Und der Appetit auf Sport wuchs, weil es einfach Spaß machte. Ich fing sogar an, weitere Sportarten auszuprobieren.

 

Nach ein paar Wochen kam der Zeitpunkt, mich zu bremsen. Ich hatte zuviel Bewegung, lief Gefahr, dass mein Bewegungsapparat (Sehnen, Bänder), der über viele Jahre eingerostet war, Schaden davontragen könnte. Und die Gewichtsabnahme erreichte zwei Kilogramm die Woche. Das war mir zuviel, so konnte es ja nicht lange weitergehen! Die Anreize für den Körper, Fett abzubauen, konnte ich jetzt langsam zurückfahren.

Die neue Normalität und die Entscheidung zu 1234Fit

 

Nach vier Monaten und 15 kg weniger auf der Waage, stand für mich fest: Ich habe es geschafft! Was ich Ihnen hier leider nicht beschreiben kann, ist das neue Lebensgefühl, das ich seither habe. Heißhunger - um nur ein Beispiel zu nennen - ist jetzt ein Fremdwort für mich. Wenn Sie Ihre Ernährung umgestellt haben und wieder topfit sind, werden Sie nachvollziehen können, wovon ich spreche!

 

Inzwischen ist viel Zeit vergangen, die gesunde Ernährung habe ich dauerhaft in meinem Leben verankert, genauso wie den Freizeitsport. Gewichtsprobleme hatte ich seitdem nicht einmal ansatzweise.

 

Basierend auf den eigenen Erfahrungen habe ich die Methode 1234Fit (in Anlehnung an die 'vier Schritte') entwickelt, um Personen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden wie ich früher, einen einfach umsetzbaren Leitfaden zu geben, um wieder dauerhaft fit zu werden. 

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